Mike McFarland, eine gefeierte Persönlichkeit der englischsprachigen Anime-Synchronisation, ist am 10. September im Alter von 56 Jahren nach einem Kampf gegen ein Glioblastom, eine aggressive Form von Hirnkrebs, verstorben. McFarlands Diagnose wurde laut Anime News Network im Jahr 2025 bekannt gegeben.

Über seine denkwürdigen stimmlichen Leistungen hinaus war McFarland auch ein talentierter Drehbuchautor, Regisseur und Line Producer. Er war maßgeblich am Wachstum der Anime-Produktion in Texas beteiligt, zunächst bei Funimation und später bei Crunchyroll nach deren Fusion, und etablierte sich als einer der einflussreichsten Pioniere auf diesem Gebiet.

Crunchyroll veröffentlichte eine herzliche Erklärung zu seinem Tod: „Mike hat uns allen, die ihn kannten, und all den Anime-Fans, die seine Arbeit kannten, so viel gegeben. Er war ein unglaubliches Talent, ein guter Freund für so viele von uns, und er wird schmerzlich, schmerzlich vermisst werden.“

McFarlands umfangreiche Synchronsprecherkarriere umfasste zahlreiche beliebte Serien. Neben seinen Rollen als Master Roshi und Najirobe in Dragon Ball und Dragon Ball Z sowie als langjähriger Buggy the Clown in One Piece (eine Rolle, die er von 2007 bis zu seinem Tod sprach), lieh er vielen anderen von Fans geliebten Charakteren seine Stimme.

Zu seinen Credits gehören Jean Kirstein in Attack on Titan, Jean Havoc in Fullmetal Alchemist und Teppei Sugo in Psycho-Pass. Er sprach auch Makoto Hyuga in der Evangelion-Filmreihe, Sky Master in Heaven’s Lost Property, Goemon Ishikawa in Lupin III: The Woman Called Fujiko Mine und anderen Lupin III-Titeln sowie George in Case Closed.

In jüngerer Zeit hörten Fans seine Stimme als Hiroshi Odokawa in Odd Taxi, Big Bad Wolf in Date A Live IV und E.G. Mine in Trigun Stampede. McFarlands immenses Talent und Engagement hinterließen einen unauslöschlichen Eindruck in unzähligen Anime-Produktionen, und seine Beiträge werden von Kollegen und Fans gleichermaßen schmerzlich vermisst werden.