Manuel, der 'Filipiñana' sowohl geschrieben als auch Regie geführt hat, sieht seinen Film von Kino Lorber vertrieben, einem Unternehmen, das von seinen Aussichten eindeutig begeistert ist. Richard Lorber, Vorsitzender und CEO von Kino Lorber, äußerte tiefe Bewunderung für den Film und nannte ihn bei der ersten Sichtung auf dem Sundance Film Festival "nichts weniger als ein filmisches Wunder".
Lorber hob die Seltenheit hervor, einen Film zu entdecken, der sich nach Jahrzehnten im Verleih wie "die Zukunft der Form" anfühlt. Er bekräftigte das Engagement von Kino Lorber, 'Filipiñana's' Oscar-Reise zu unterstützen, und wies auf dessen bestehenden Kinoerfolg in Nordamerika und die Pläne hin, die laufende Öffentlichkeitsarbeit in eine starke Preisverleihungskampagne umzuwandeln.
Vor dem Hintergrund intensiver Hitze und Dürre stellt 'Filipiñana' dem Publikum Isabel vor, eine 17-Jährige aus den philippinischen Provinzen, die eine Anstellung in einem exklusiven Golfresort findet. Manuel erklärte gegenüber Variety, dass der Golfplatz als starke Metapher für die tief verwurzelten gesellschaftlichen Ungleichheiten des Landes dient.
Er erläuterte den historischen Kontext, in dem Golfplätze, die ursprünglich auf amerikanischen Militärbasen errichtet wurden, schließlich zu Machtzentren für die lokale Elite wurden. Manuel bemerkte: "Wenn man darüber nachdenkt, ist es eine gute Metapher für das Land, da es sehr groß ist und auf einem sehr fruchtbaren Grundstück liegt, das von so vielen Menschen bearbeitet und bearbeitet wird, aber letztendlich nur von wenigen Auserwählten genossen und profitiert wird." Dies, so schlussfolgert er, veranschaulicht lebhaft die anhaltende Klassenteilung auf den Philippinen.
