Mindy Tessa McKoin, die mehrere Staffeln bei 'Shrinking' mitgearbeitet hat, reichte ihre Beschwerde beim L.A. Superior Court ein, nachdem sie sie zuerst beim California Civil Rights Department eingereicht hatte. Laut einem Bericht von Deadline behauptet McKoin, der wahre Grund für ihre abrupte Kündigung am 10. Juli 2026 sei nicht auf die „unterschiedlichen Produktionsbedürfnisse“ zurückzuführen, wie vom ausführenden Produzenten Kip Kroeger angegeben, sondern vielmehr ein direktes Ergebnis ihrer geschützten Aktivitäten.
Im Mittelpunkt von McKoins Anschuldigungen steht ein Vorfall bei einer Wrap-Party der 2. Staffel von 'Shrinking' am 22. Juni 2024. Sie behauptet, dass der ausführende Produzent Randall Winston sie ohne ihre Zustimmung „unerwünschter, schwerer Belästigung ausgesetzt habe… einschließlich des Greifens und Begrabens ihrer Brust… in Anwesenheit eines Kollegen“. McKoin behauptet, dass dieses Verhalten schwerwiegend genug gewesen sei, um ein feindseliges und beleidigendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Über die angebliche sexuelle Belästigung hinaus weist McKoins Klage auch auf ein Muster der Vergeltung nach ihren Beschwerden über Probleme am Arbeitsplatz hin. Sie behauptet, dass Warner Bros. Television keine Korrekturmaßnahmen bezüglich der sexuellen Belästigung ergriffen habe. Darüber hinaus besteht McKoin darauf, dass sie zu mehreren Daten im Mai, Juni und Juli 2026, kurz vor ihrer Entlassung, „bona fide Beschwerden“ mündlich und schriftlich bezüglich unbezahlter Löhne und rechtswidrig veränderter Zeitaufzeichnungen eingereicht habe.
Ihre Einreichung besagt, dass ihre Kündigung am 10. Juli 2026 „innerhalb von 90 Tagen nach jedem dieser Vorfälle geschützter Aktivitäten“ erfolgte. McKoins Rechtsteam betont, dass „keine Leistungsdefizite, kein Fehlverhalten und keine geschäftlichen Gründe damals oder danach“ für ihre Entlassung festgestellt wurden, was darauf hindeutet, dass ihre Leistung kein Problem darstellte.
Als direkte Folge der angeblichen Verstöße von Warner Bros. Television fordert McKoin nicht spezifizierte Schadensersatzleistungen, einschließlich entgangener Löhne, Arbeitsleistungen und Entschädigung für seelisches Leid, Demütigung, seelische Qualen und Angst. Als Deadline sie kontaktierte, lehnte Warner Bros. Television einen Kommentar zur Beschwerde und ihren Anschuldigungen ab, und Vertreter von Randall Winston reagierten nicht auf Anfragen.
