Rebel Wilson steht bei ihrem neuesten Projekt Girl Group sowohl vor als auch hinter der Kamera im Mittelpunkt. Die australische Multitalent spielt Tassie Young, eine ehemalige Popsensation, deren kometenhafter Aufstieg mit ihren vier besten Freundinnen bei einer Talentshow im Jahr 1996 begann. Tassies berüchtigter Party-Lebensstil führte jedoch 2006 zu ihrem Ausstieg aus der Gruppe.
Schnell in die Gegenwart gespult: Tassie entdeckt, dass ihre ehemaligen Bandkolleginnen eine Reunion-Tournee starten – ohne sie. Nach einer DUI-Verhaftung wird sie dazu verpflichtet, am East Hollywood Community Center Musik zu unterrichten. Hier stößt sie auf eine Gruppe talentierter Teenager-Mädchen, und eine neue Mission entsteht: Sie für ein Vorsprechen bei einem großen Plattenlabel vorzubereiten.
Wilson trifft meisterhaft alle richtigen komödiantischen Töne, nicht nur als Star des Films, sondern auch als Regisseurin. Ihre Leistung wird brillant ergänzt durch ein urkomisches Ensemble, darunter Jennifer Coolidge als Tassies exzentrische Managerin, Randall Park als engagierter Leiter des Gemeindezentrums und Jamie-Lee O’Donnell aus Derry Girls als rivalisierende Trainerin mit ihrer eigenen wettbewerbsorientierten Girlgroup.
Zusätzlich zum Spaß ist Girl Group vollgepackt mit bezaubernden Cameos von Musiklegenden wie Mel C von den Spice Girls und Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls, neben Schauspielern wie Sally Hawkins und Chris Colfer. Die musikalischen Nummern des Films sind ein Höhepunkt und präsentieren lebhaft choreografierte Cover von Hits der Spice Girls, Destiny’s Child, Billie Eilish und Chappell Roan, die die beeindruckenden Talente des Newcomer-Ensembles zur Schau stellen, das mühelos mit dem komödiantischen Können seiner erfahrenen Co-Stars mithält.
Mit seiner ansteckenden Mischung aus Herz und Humor kehrt Wilson in Girl Group zu ihren komödiantischen Wurzeln zurück und liefert eine charaktergetriebene Musical-Komödie ab, die bei jedem Anklang finden wird, der sich noch lange nach dem Kinostart von Pitch Perfect mit „Cups (When I’m Gone)“ summte. Der Film, der 1 Stunde und 43 Minuten dauert, feierte seine Premiere in der Sektion Gala Presentations auf dem Toronto Film Festival.
