Die gemeinschaftliche Anstrengung hinter dem Mandela Catalogue-Film sieht seinen ursprünglichen Schöpfer, Alex Kister, auf dem Regiestuhl. Kister schrieb auch das Drehbuch zusammen mit Tyler Clifton. Dieses große filmische Unterfangen war Gegenstand eines erbitterten Bieterkriegs, wobei das Trio der Studios — United Artists, Amazon MGM Studios und Amblin — schließlich die Rechte über 11 andere interessierte Parteien sicherte.

Die Mandela Catalogue-YouTube-Serie hat immense Popularität erlangt, über 100 Millionen Aufrufe über ihre offiziellen Episoden hinweg gesammelt und sich als definierender Titel im Analog-Horror-Genre etabliert, neben anderen bemerkenswerten Werken wie Local 58 und The Backrooms. Die 2021 gestartete Serie stürzt die Zuschauer in das fiktive Mandela County, Wisconsin, wo die Bevölkerung einer existenziellen Bedrohung durch finstere, formwandelnde Wesen namens Alternates ausgesetzt ist.

Produziert wird der Film von Steven Spielberg und Holly Bario für Amblin Entertainment, Aaron B. Koontz für Paper Street Pictures und Scott Stuber und Nick Nesbitt, die United Artists vertreten. Alex Kister und Tyler Clifton werden ebenfalls als Produzenten genannt. Die Aufsicht über das Projekt wird von Annie McCreery für United Artists und Maria Fortese für Amblin übernommen.

Das Veröffentlichungsdatum 9. Juni 2028 sieht Mandela Catalogue derzeit mit einem nicht betitelten Universal-Eventfilm im Kalender. Dieser Schritt Hollywoods spiegelt einen wachsenden Trend wider, der auf dem jüngsten Kassenerfolg anderer Genre-Titel aus dem YouTube-Universum aufbaut. Filme wie Curry Barkers Obsession (512 Millionen US-Dollar weltweit) und Kane Parsons Backrooms (394,1 Millionen US-Dollar weltweit) haben eine bedeutende Anziehungskraft gezeigt, insbesondere bei der Gen-Z-Zielgruppe, was den Antrieb der Branche befeuert, solche digitalen Phänomene auf die große Leinwand zu bringen.