Regie führte Rebecca Huntt, bekannt für „Beba“. „Rapinoe“ befasst sich eingehend mit dem Leben und dem Einfluss der ikonischen Athletin. Während Megan Rapinoes glanzvolle Fußballkarriere die US-Frauen-Nationalmannschaft zu zwei Weltmeistertiteln, einer olympischen Goldmedaille und dem begehrten Ballon d’Or führte, konzentriert sich der Dokumentarfilm auf einen anderen Aspekt. Stattdessen setzt er sich mit Rapinoes tiefgreifender progressiver Politik auseinander und hebt entscheidende Momente hervor, wie ihre Solidarität mit Colin Kaepernick durch das Knien und ihre persönliche Coming-out-Geschichte.
Rapinoe selbst war bei der Premiere des TIFF anwesend und sorgte für erhebliches Aufsehen bei der Premiere des Films. Der Deal mit HBO Documentary Films sichert diesem intimen Porträt einer Sport- und Kulturikone eine breite Reichweite und bringt ihre Geschichte einem breiten Publikum auf Fernseh- und Streaming-Plattformen in Nordamerika nahe. Diese Übernahme markiert einen bedeutenden Moment für einen der meistdiskutierten Dokumentarfilme der diesjährigen Herbst-Festival-Saison.
