Jean Dujardin, frisch vom Erfolg seines letzten Films "Les Rayons et des ombres" (Die Strahlen und die Schatten), steht nun für "Montagnes russes" vor der Kamera. Die kürzlich begonnene Produktion besetzt Dujardin an der Seite von Marie Gillain, bekannt für ihre Rollen in Filmen wie "Coco Before Chanel".
Die Handlung des Films, wie von Allocine berichtet, konzentriert sich auf Antoine (Dujardin), einen Kunstprofessor, dessen Leben von intensiver Euphorie und einer übermäßigen, charismatischen Persönlichkeit geprägt ist. Er trifft Marion (Gillain), eine freigeistige Unternehmerin und Mutter. Ihre Verbindung ist sofort und leidenschaftlich, und sie sehen schnell eine gemeinsame Zukunft vor sich. Ihr aufkeimendes Glück wird jedoch zerschmettert, als Antoine eine schwere, fast katatonische Depression erleidet, die die tiefgreifenden Auswirkungen seiner bipolaren Störung offenbart.
"Montagnes russes" schöpft seine Inspiration aus den realen Erfahrungen von Jean Albou, einem prominenten Kunstsammler, dessen Kampf mit der bipolaren Störung zu einem Leben dramatischer Höhen und verheerender Tiefen führte. Albous Memoiren "Un fou dans l'art" erzählen, wie er zwanghaft riesige Kunstsammlungen und Küstengrundstücke erwarb und einen Lebensstil eines Milliardärs pflegte, der ihn letztendlich in tiefe Schulden stürzte. Das Buch beschreibt seine extremen Ausgaben, darunter erstaunliche 15 Millionen Euro in nur zwei Monaten.
Cyril Gelblat, der zuvor "Les murs porteurs" und "Tout pour être heureux" inszenierte, schrieb das Drehbuch für "Montagnes russes" gemeinsam mit Sarah Kaminsky. Ihr Drehbuch basiert auf einem Originaldrehbuch, das ursprünglich von Laetitia Colombani und Kamir Aïnouz entwickelt wurde.
Die Dreharbeiten für "Montagnes russes" sollen bis Ende Oktober andauern. Die Produktion findet derzeit an verschiedenen malerischen Orten in der Region PACA in Frankreich statt, darunter Nizza, Villefranche-sur-Mer und Beaulieu-sur-Mer, bevor sie in die Region Île-de-France verlegt wird, wie Le Film Français berichtet. Dieses Projekt markiert eine weitere bedeutende dramatische Wendung für Dujardin und zeigt seine Bandbreite bei der Darstellung komplexer, von realen Begebenheiten inspirierter Charaktere.
