Die von der Critics Choice Association enthüllten Nominierungen markieren die erste große Anerkennung für Dokumentarfilme in diesem Auszeichnungszyklus und rücken eine vielfältige Auswahl an Geschichten und filmischen Leistungen ins Rampenlicht. DuVernays „14th“, der kürzlich durch den Abschluss des New York Film Festival Anerkennung fand, führt das Feld an und erhielt Nominierungen in Schlüsselkategorien wie Bester Dokumentarfilm und Bester politischer Dokumentarfilm. Die starke Leistung des Films unterstreicht seine kritische Rezeption und seine potenzielle Wirkung.

Dicht gefolgt werden andere bemerkenswerte Dokumentarfilme, wobei „NAZA“ und „You Can See Everything“ ebenfalls mehrere Nominierungen in verschiedenen Kategorien erhielten und sie als starke Anwärter im Rennen um Anerkennung signalisieren. Die CCDA zielt darauf ab, die entscheidende Rolle zu feiern, die Dokumentarfilme bei der Gestaltung des Verständnisses und der Inspiration des Publikums spielen.

Die Gewinner werden bei einer Galaveranstaltung mit Stars am Sonntag, dem 8. November 2026, im Edison Ballroom in Manhattan bekannt gegeben. Der Abend wird von der beliebten TV-Persönlichkeit Ross Mathews moderiert und bringt führende Filmemacher, Branchenexperten und besondere Gäste zusammen, um Exzellenz in diesem Genre zu ehren.

Über die Wettbewerbskategorien hinaus werden die Critics Choice Documentary Awards auch zwei bedeutende Ehrenpreise verleihen. Der gefeierte Regisseur Ron Howard wird mit dem Critics Choice Impact Award ausgezeichnet, der seinen tiefgreifenden Einfluss und sein Engagement für das Non-Fiction-Storytelling würdigt, das die Reichweite und Entwicklung der Dokumentarfilmform maßgeblich erweitert hat. Darüber hinaus wird die visionäre Filmemacherin Jehane Noujaim den prestigeträchtigen Pennebaker Award erhalten. Dieser Preis, der in Anerkennung des Pionier-Dokumentarfilmers D.A. Pennebaker und präsentiert von seiner Witwe und Kollaborateurin Chris Hegedus verliehen wird, ehrt Filmemacher, deren Karrieren einen bleibenden Beitrag zur Kunst des Dokumentarfilm-Storytellings geleistet haben.

Christopher Campbell, VP, Documentary für die Critics Choice Association, betonte die Bedeutung der diesjährigen Auswahl. „Diese Filme fordern uns heraus, die Welt auf neue Weise zu sehen und bekräftigen die entscheidende Rolle, die Dokumentarfilme bei der Information, Einbindung und Inspiration des Publikums spielen“, sagte Campbell und drückte seinen Stolz aus, die Talente hinter den nominierten Werken anzuerkennen.

Unter den zehn Filmen, die um den Besten Dokumentarfilm konkurrieren, sind:

  • „14th“ (Netflix)
  • „Everest: The Other Side“ (National Geographic Documentary Films)
  • „Everybody to Kenmure Street“ (Icarus Films)
  • „The History of Concrete“ (Magnolia Pictures)
  • „Musk“ (Bleecker Street)
  • „NAZA“ (The Guardian / mk2 films)
  • „Once Upon a Time in Harlem“ (Neon)
  • „Rehearsals for a Revolution“ (Sony Pictures Classics)
  • „Remake“ (Music Box Films)
  • „You Can See Everything“ (A24)

In der Kategorie Beste Regie gehören zu den Nominierten:

  • Yuval Abraham & Rachel Szor – „NAZA“
  • Felipe Bustos Sierra – „Everybody to Kenmure Street“
  • Ava DuVernay – „14th“
  • Nathan Fielder & Lance Oppenheim – „You Can See Everything“
  • Ross McElwee – „Remake“
  • Orlando von Einsiedel – „The Cycle of Love“

Die vollständige Liste der Nominierungen umfasst zahlreiche Kategorien und hebt ein starkes Jahr für das Dokumentarfilm-Schaffen hervor.


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