Wie The Hollywood Reporter berichtet, wird das Festival mit Zeze Takahisas Musikdrama Sukiyaki eröffnet und mit Yeon Sang-hos Zombie-Action-Horrorfilm Colony abgeschlossen. Eine besondere zentrale Vorführung wird Takashi Yamazakis gefeierter Film Godzilla Minus Zero sein, der einen hohen Standard für das vielfältige Programm setzt.
Über die Eröffnungs- und Abschlussgalas hinaus ist das Programm des TIFF mit einer Reihe fesselnder Filme gefüllt. Zu den bemerkenswerten Galavorführungen gehören Tony Gilroys Behemoth!, Jane Schoenbruns Teenage Sex and Death at Camp Miasma, Cristian Mungius Fjord und Martin McDonaghs Wild Horse Nine. Das japanische Kino ist in diesem Abschnitt mit Filmen wie Hiroshi Andos A Bouquet of Light for You und Yukiko Sodes All the Lovers in the Night gut vertreten.
Im Hauptwettbewerb werden 15 Filme um den prestigeträchtigen Tokyo Grand Prix/Governor of Tokyo Award kämpfen. Zu den Weltpremieren gehören Akira Ikeda The Canary’s Lullaby, Qiu Jiongjiongs Fuxi: Four Tales of Feasting und Yukiko Mishimas Two Cigarettes, Three Nights. Zu den asiatischen Premieren zählen Rubaiyat Hossains The Difficult Bride und Teodora Ana Mihais Heysel 85. Der diesjährige Wettbewerb zeichnet sich durch vier Filmemacherinnen aus – Rubaiyat Hossain, Teodora Ana Mihai, Yukiko Mishima und Jelena Maksimović – und Japan führt mit drei Beiträgen, was seine bedeutende Präsenz unterstreicht.
Animation bleibt eine starke Säule des Festivals mit neuen Projekten von Talenten wie Masanao Kawajiri und Shingo Natsume. Die Animationssektion wird auch japanische Premieren für internationale Titel wie Joel Crawfords und Januel Mercados Forgotten Island und Louis Clichys Iron Boy beherbergen und eine Mischung aus heimischen und globalen animierten Erzählungen präsentieren.
Ein Highlight für Cineasten wird eine umfassende Retrospektive sein, die dem japanischen Meisterfilmemacher Kenji Mizoguchi gewidmet ist. Anlässlich des 70. Todestages wird die Zusammenarbeit zwischen TIFF und NFAJ Classics 13 seiner Filme in 12 Programmen präsentieren, alle mit englischen Untertiteln. Der Schwerpunkt liegt auf Werken, die kürzlich digital restauriert wurden, und bietet dem Publikum die Möglichkeit, Mizoguchis Kunstfertigkeit in erneuerter Klarheit zu erleben. Zu den vorgestellten Titeln gehören Klassiker wie Osaka Elegy, Ugetsu und Sansho the Bailiff.
Weitere Bereicherungen des Festivalangebots sind spezielle Sektionen wie Asian Future, Nippon Cinema Now, Crosscut Asia+, World Focus und Women’s Empowerment, die jeweils darauf ausgelegt sind, spezifische regionale Talente, aufstrebende Stimmen und thematische Erkundungen hervorzuheben. Dieses umfassende Programm stellt sicher, dass das 39. Tokyo International Film Festival eine wichtige Plattform für vielfältige Kinoerlebnisse und Diskussionen sein wird.
