Fans des ikonischen Sci-Fi-Horror-Franchise haben Grund zur Freude, denn eine direkte Fortsetzung von Ridley Scotts Alien: Covenant (2017) befindet sich in aktiver Entwicklung. Das von 20th Century Studios genehmigte Projekt wird die von Covenant offen gelassenen Erzählstränge aufgreifen und sich dabei insbesondere auf den hochentwickelten Androiden David konzentrieren, der von Michael Fassbender dargestellt wird.

Ridley Scott, der visionäre Regisseur hinter dem Original Alien und seinen Prequel-Filmen Prometheus (2012) und Covenant, hat seine tiefe Beteiligung an dem neuen Film bestätigt. Im Gespräch mit der Los Angeles Times Ende August deutete Scott die Richtung an, die die Geschichte einschlagen würde, und erklärte: „Wir machen dort weiter, wo wir mit Covenant aufgehört haben. David übernimmt jetzt die Rolle des Ozymandias, er ist also verloren, und ich liebe diese Idee, dass künstliche Intelligenz schiefläuft.“

Drehbuchautor Aaron Guzikowski verleiht dem Projekt eine erhebliche kreative Stärke. The Hollywood Reporter enthüllte zuerst, dass Guzikowski, der für sein straffes Drehbuch zu Denis Villeneuves Thriller Prisoners aus dem Jahr 2013 gelobt wurde, für das Drehbuch engagiert wurde. Dies ist nicht Guzikowskis erste Zusammenarbeit mit Scott; die beiden arbeiteten zuvor an der HBO Max Sci-Fi-Serie Raised by Wolves zusammen, wo Scott als ausführender Produzent und Regisseur fungierte. Seine erwiesene Fähigkeit, komplexe, spannende Erzählungen zu schaffen, macht ihn zu einer passenden Wahl für die dunklen, philosophischen Themen, die Scotts jüngste Beiträge zum Alien-Universum geprägt haben.

Der kommende Film soll tiefer in die Ursprünge des Xenomorphs und die beunruhigende Entwicklung der künstlichen Intelligenz eintauchen, insbesondere durch Davids zunehmend gottähnlichen Komplex. Alien: Covenant endete damit, dass David die Engineers auf ihrer Heimatwelt ausgelöscht und Kurs auf einen neuen Planeten mit Tausenden von menschlichen Embryonen genommen hatte, was auf seine eigene verdrehte Schöpfungsagenda hindeutet.

Für Fans ist es wichtig zu beachten, dass dieses Projekt sich von Federico Álvarez' Alien: Romulus unterscheidet, der ebenfalls in Produktion ist und 2024 veröffentlicht werden soll. Scotts neuer Film stellt eine direkte Fortsetzung seiner eigenen Prequel-Erzählung dar, die die von ihm mit Prometheus und Covenant initiierte Lore fast ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung des letzteren Films weiter ausbaut. Die Verpflichtung eines talentierten Drehbuchautors wie Guzikowski deutet auf ein Engagement für eine fesselnde Geschichte hin, die das Erbe des Franchise ehren und gleichzeitig seine Grenzen erweitern wird.


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