Meereshorror floriert weiterhin, sehr zur Freude der Genre-Enthusiasten. Nach der angenehmen Überraschung von Apple TV's Widow's Bay Anfang des Jahres und vor dem mit Spannung erwarteten Film Englouti wagt sich Netflix nun mit seiner neuen Miniserie Below ins Wasser. Der erste Trailer, der im Juli veröffentlicht wurde, deutete auf eine Geschichte hin, die ein mysteriöses Meereswesen involviert, das die Bewohner einer kleinen Stadt in Neufundland, Kanada, terrorisiert – ein Schauplatz, der zweifellos bei Fans von Filmen wie Orca und Spielen wie Dredge Anklang finden wird.
Josh Hartnett führt die Besetzung als Fischer an, der entschlossen ist, seine Familie vor dieser unbekannten Bedrohung zu schützen. An seiner Seite sind Mackenzie Davis (Halt and Catch Fire, Blade Runner 2049, Speak No Evil) und Charlie Heaton (Stranger Things). Um das Rätsel seiner Handlung zu vertiefen und die Neugier des Publikums aufrechtzuerhalten, hat die von Jesse McKeown kreierte Serie gerade einen neuen Trailer und ein verlockendes Poster enthüllt.
Below Be Cool
Der erste Trailer entschied sich geschickt dafür, das schwer fassbare Wesen nicht über einen bloßen Schatten im Wasser hinaus zu enthüllen, und dieser zweite Trailer hält sich weitgehend an dasselbe Prinzip, obwohl er ein paar verlockendere Hinweise bietet. Er deutet insbesondere darauf hin, dass die Ankunft des Monsters (oder der Monster) mit einem seltsamen Eisberg zusammenhängen könnte, der im Hafen der Stadt treibt. Darüber hinaus scheint es, dass das, was unter der Oberfläche lauert, in der Lage sein könnte, diejenigen zu kontaminieren oder vielleicht sogar zu besitzen, die sich zu nahe heranwagen.

Das neue Poster verzichtet ebenfalls darauf, explizit Monster zu zeigen. Stattdessen konzentriert es sich auf eines der auffälligsten visuellen Motive des Trailers: ein unheimlich auf dem Wasser schwebendes Haus, das zu versinken droht, vielleicht von dem Wesen selbst in den Abgrund gezogen. Während die Protagonisten sich dem Haus in einem kleinen Boot nähern, wird der Blick von dem kolossalen Eisberg im Hintergrund gestohlen.
Auf diesem eisigen Berg (ein heutzutage selbst vor der Küste Neufundlands verschwindender Anblick) thront eine sitzende Silhouette. Wer ist diese Figur? Eine bösartige Präsenz oder, im Gegenteil, ein Opfer, das auf Rettung wartet? Wie ist sie dorthin gelangt, und welche Verbindung hat sie zu dem Wesen, das wir uns in den dunklen Gewässern darunter vorstellen? Mit einem einzigen, erstaunlich poetischen Bild wirft dieses Poster erfolgreich zahlreiche Fragen auf und erweitert die im Trailer präsentierten Hypothesen.
Bemerkenswert ist auch die geschickte Gegenüberstellung des Titels „*Below*“ (was „unter der Oberfläche“ bedeutet) mit einem Bild, das paradoxerweise nur das zeigt, was über dem Wasser aufragt. Diese Dissonanz unterstreicht subtil den tiefgreifenden Horror, der sich in den Tiefen verbergen könnte. Bleibt nur zu hoffen, dass Below dem verlockenden Köder gerecht wird, den seine Promotion auslegt. Um das herauszufinden, merken Sie sich den 8. Oktober vor, wenn es auf Netflix in See sticht.
