Fünf Jahre nach seinem bahnbrechenden Erststart kehrte Marvel Studios und Disneys Superhelden-Epos „Avengers: Endgame“ als „Avengers: Endgame Encore“ in die Kinos zurück und spielte weltweit beachtliche 86 Millionen US-Dollar ein. Dieses beeindruckende Ergebnis, bestehend aus 26 Millionen US-Dollar aus Nordamerika und 60 Millionen US-Dollar international, treibt das Gesamteinspielergebnis des Films auf unglaubliche 2,88 Milliarden US-Dollar. Die Wiederveröffentlichung positioniert „Endgame“ nur 39 Millionen US-Dollar unter dem weltweiten Allzeitrekord von „Avatar“ von 2,9 Milliarden US-Dollar, ein Meilenstein, den der Film nun zu übertreffen droht.

Die strategische Rückkehr von „Endgame“ sollte die Fan-Begeisterung vor dem mit Spannung erwarteten „Avengers: Doomsday“ neu entfachen, der diesen Dezember Premiere feiern soll. Das kommende Comicbuch-Spektakel verspricht, eine Vielzahl von Superhelden zusammenzubringen und führt Robert Downey Jr. bemerkenswerterweise als den schurkischen Doctor Doom wieder ein, anstatt seiner ikonischen Iron Man-Rolle. Die Wiederveröffentlichung bot dem Publikum auch einen Einblick in neues Filmmaterial von „Doomsday“ und führte Disneys neue Premium-Großformat-Zertifizierung „Infinity Vision“ ein, die strenge technische Standards in teilnehmenden Kinos gewährleistet.

Paul Dergarabedian, Leiter der Markttrends bei Rentrack, kommentierte die Strategie mit den Worten: „‚Avengers: Endgame‘ mit einem exklusiven Blick auf ‚Avengers: Doomsday‘ zurück in die Kinos zu bringen, ist eine kluge Möglichkeit, dem Publikum einen Grund zu geben, den Film auf der großen Leinwand noch einmal zu sehen und die Vorfreude auf das Kommende zu steigern.“ Das Marvel Cinematic Universe, bereits das erfolgreichste Film-Franchise der Geschichte mit über 35 Milliarden US-Dollar Gesamteinnahmen, expandiert weiter, wobei „Doomsday“ seine 39. Ausgabe markiert. Der jüngste Erfolg des Franchises wurde durch „Spider-Man: Brand New Day“ gestärkt, der diesen Sommer 2,2 Milliarden US-Dollar einspielte.

Unter den Neuerscheinungen erzielte Paramounts Wildnis-Thriller „The Heart of the Beast“ ein weltweites Eröffnungsergebnis von 50,1 Millionen US-Dollar. Unter der Regie von David Ayer und mit Brad Pitt in der Hauptrolle spielte der Film 20 Millionen US-Dollar im Inland und 30,1 Millionen US-Dollar in 63 internationalen Märkten ein. Trotz seines Budgets von 82 Millionen US-Dollar und positiver Kritiken, darunter eine Bewertung von 87 % auf Rotten Tomatoes und ein „A-“ CinemaScore, deutet dies auf eine mögliche Beständigkeit hin. Der Film folgt Pitt als pensioniertem Veteranen, der nach einem Flugzeugabsturz mit seinem Kampfhund eine brutale Alaska-Wanderung bewältigen muss.

Unterdessen hatte Universal und DreamWorks Animations „Forgotten Island“ Schwierigkeiten, Fuß zu fassen, und spielte weltweit nur 20,6 Millionen US-Dollar ein, davon 12,8 Millionen US-Dollar aus Nordamerika und 7,8 Millionen US-Dollar aus 34 internationalen Gebieten. Der Animationsfilm mit einem Produktionsbudget von 80 Millionen US-Dollar und einer Sprecherbesetzung, darunter H.E.R., Dave Franco und Jenny Slate, wird eine starke Mundpropaganda benötigen, um seine Kinokassenentwicklung zu verbessern.

In breiteren Branchennachrichten feierte Universal Pictures einen frühen Meilenstein und wurde 2026 das erste Studio, das weltweit 5 Milliarden US-Dollar überschritt, angetrieben von Blockbuster-Hits wie Christopher Nolans „The Odyssey“, der 1,75 Milliarden US-Dollar einspielte, und „The Super Mario Galaxy Movie“, der 1 Milliarde US-Dollar einbrachte.