Patrick Stewart, eine Ikone sowohl des klassischen Theaters als auch des modernen Genrekinos, hinterlässt ein unauslöschliches Erbe nach seinem Tod im Alter von 86 Jahren am 28. Oktober 2026. Sein Tod hat, wie Ecranlarge.com berichtet, eine Welle der Trauer und Bewunderung aus Hollywood ausgelöst.

Stewart wurde dafür verehrt, zwei der beliebtesten Figuren der Popkultur Tiefe und Gravitas verliehen zu haben: den stoischen Captain Jean-Luc Picard in Star Trek: The Next Generation und den telepathischen Anführer Professor Charles Xavier in der X-Men-Filmreihe. Über diese ikonischen Rollen hinaus war er ein angesehener Bühnenschauspieler, berühmt für seine zahlreichen Interpretationen von Shakespeare-Stücken, eine Disziplin, die er von klein auf verfeinerte.

Sein Tod hat tiefe Wellen in seiner X-Men-Familie geschlagen. Ian McKellen, sein Gegenspieler Magneto und ein enger Freund, teilte eine ergreifende Würdigung. McKellen hob Stewarts Wurzeln in Yorkshire und seine unerschütterliche Integrität hervor und sagte: „Er war ein Mann, auf den man sich verlassen konnte, ein Mann, den man bewundern und, was mich betrifft, lieben konnte.“ McKellen erinnerte sich auch daran, Stewart von der Star Trek-Rolle abgeraten zu haben, eine Entscheidung, die sie später beide feierten.

Hugh Jackman, der in dem gefeierten Film Logan einen emotionalen Abschied auf der Leinwand mit Stewart teilte, drückte ebenfalls seine Trauer aus. Jackman postete ein Foto der beiden am Set und schrieb: „Wir haben heute einen der ganz Großen der Bühne und Leinwand verloren. Ich habe unglaublich viel von ihm gelernt. Patrick Stewart, wir werden dich vermissen.“ Dafne Keen, die an der Seite von Stewart in Logan ihr Filmdebüt gab, erinnerte sich an seine Freundlichkeit und Mentorschaft und nannte ihn „einen absoluten Meister seines Fachs und des Lebens selbst“.

James McAvoy, der in Filmen wie X-Men: First Class und X-Men: Days of Future Past einen jüngeren Charles Xavier darstellte, zollte seinem Vorgänger Tribut. „Wohin du auch gehst, ich weiß, du wirst kühn voranschreiten“, sagte McAvoy und bezog sich auf ihren gemeinsamen Charakter.

Marvel Studios Präsident Kevin Feige würdigte ebenfalls Stewarts tiefgreifenden Einfluss auf das Superhelden-Genre. „Er war alles, was ich auf der Leinwand gesehen hatte, und mehr: brillant, charmant, warmherzig, großzügig, mit stiller Stärke und großer Präsenz“, kommentierte Feige und erkannte Stewarts grundlegende Rolle an, die groß angelegten Comic-Adaptionen im Kino respektiert und vorherrschend zu machen.

Die Star Trek-Gemeinschaft trauerte ebenfalls um den Verlust ihres geliebten Captain Picard. William Shatner, der ursprüngliche Captain James T. Kirk, lobte Stewarts Fähigkeit, seinen Rollen Menschlichkeit zu verleihen: „Sir Patrick Stewart war ein Freund, Kollege und ein großartiger Schauspieler. Er brachte Intelligenz, Anmut und tiefgründige Menschlichkeit in seine Rollen ein.“ Jonathan Frakes, der Commander William T. Riker spielte und mehrere Star Trek-Projekte inszenierte, teilte mit: „Es gibt niemanden auf dieser Welt, mit dem ich öfter gespielt oder den ich öfter inszeniert habe als mit meinem verstorbenen und wundervollen Freund Patrick Stewart.“ Wil Wheaton, bekannt als Wesley Crusher, teilte einfach ein Foto mit Stewart und die herzliche Botschaft: „Godspeed, Captain.“

Die Regisseure Anthony und Joe Russo, die Blockbuster-Marvel-Filme inszenierten, äußerten sich geehrt, mit Stewart an seinem letzten filmischen Auftritt gearbeitet zu haben. Sie sagten: „Ein Schauspieler-Legende, mit einer unvergleichlichen Präsenz und Integrität. Danke, dass Sie uns unterhalten haben, Sir. Und danke, dass Sie uns Menschlichkeit gelehrt haben, sowohl auf als auch neben der Leinwand.“ Stewarts letzte Darstellung als Professor X wird voraussichtlich in Avengers: Doomsday zu sehen sein, der am 16. Dezember 2026 veröffentlicht wird.

Patrick Stewarts Tod markiert das Ende einer außergewöhnlichen Ära, aber sein Erbe, das in das Gewebe von Science-Fiction, Superheldensagas und klassischem Theater eingewoben ist, wird zweifellos noch Generationen überdauern.