Das kommende „Narnia: The Magician’s Nephew“ dient als Prequel zu Lewis’ ikonischer „Chronicles of Narnia“-Reihe und erforscht die Ursprünge des magischen Landes vor den Abenteuern der Pevensie-Kinder. Dieser spezielle Roman wurde noch nie zuvor als Live-Action-Film adaptiert, was Gerwigs Vision dafür umso faszinierender macht. Jüngste Enthüllungen, mit freundlicher Genehmigung des Empire-Magazins, deuten darauf hin, dass Gerwig eine ausgeprägte '70er-Jahre-Glam-Rock- und britische Prog-Musical-Sensibilität verfolgt, die dieses Narnia von früheren Iterationen abhebt.
Im Mittelpunkt dieser frischen Interpretation steht Daniel Craig, der in die Rolle von Andrew Ketterley schlüpft. Bekannt für seine ikonischen Darstellungen von James Bond und Benoit Blanc, übernimmt Craig nun eine Figur, die als alles andere als ein Meister seines Fachs beschrieben wird. Im Gespräch mit Empire gab Craig Einblicke in die Motivationen seines Charakters und bemerkte, dass Ketterley „sich zu sehr über das, was sein könnte, aufregt und daher die Menschen um ihn herum übersieht“. Dies deutet auf eine Figur hin, deren Ehrgeiz ihre Weisheit übertrifft, was zu unvorhergesehenen Konsequenzen führt.
Gerwig selbst nahm kein Blatt vor den Mund, als sie die Figur beschrieb und Empire erzählte: „Er ist der dümmste Magier der Welt, der tatsächlich Magie gemacht hat.“ Diese spielerische und doch pointierte Beschreibung deutet auf eine Figur hin, die eher zufällig in bedeutende magische Kräfte stolpert, anstatt sie durch Geschick oder Absicht zu meistern. Das visuelle Material, das diese Enthüllung begleitet, zeigt Craig in einem auffälligen, etwas zerzausten Kostüm, das perfekt zu der unkonventionellen Darstellung passt.
Diese ästhetische Wahl geht über Craigs Charakter hinaus. Frühere Berichte von Empire deuteten darauf hin, dass Meryl Streeps Aslan einen Look tragen würde, der von David Bowie aus den 1970er Jahren inspiriert ist, während „Barbie“-Absolventin Emma Mackey, die als Jadis (die zukünftige Weiße Hexe) besetzt ist, in einem schimmernden silbernen Paillettenkleid zu sehen ist. Diese Details zeichnen zusammen ein Bild von einem Narnia, das mit einem lebendigen, theatralischen Flair durchdrungen ist, weit entfernt von traditionelleren Fantasy-Adaptionen. Es ist eine mutige künstlerische Richtung für eine Geschichte, die oft durch ihre starken religiösen Allegorien interpretiert wird, und verspricht eine visuell spektakuläre und vielleicht sogar subversive Neuinterpretation.
„Narnia: The Magician’s Nephew“ soll am 12. Februar 2027 in die Kinos kommen, bevor es im April desselben Jahres zum Streaming auf Netflix verfügbar sein wird. Diese gestaffelte Veröffentlichungsstrategie unterstreicht das Engagement von Netflix für das Projekt und positioniert es als bedeutendes Ereignis sowohl auf der großen Leinwand als auch für das Heimpublikum. Gerwigs kühner Ansatz, gepaart mit einer herausragenden Besetzung und einer frischen visuellen Sprache, sorgt dafür, dass diese Rückkehr nach Narnia alles andere als vorhersehbar sein wird.
